
Visionen für eine lebenswerte Zukunft
Es ist 2030 und du stehst morgens auf. Du schaust aus dem Fenster auf die Straße. Was siehst du? Wem begegnest du im Haus und auf der Straße, mit was bewegen sich die Leute fort, wohin gehst du um zu arbeiten, zu lernen, anderen Menschen zu begegnen und dich einzubringen? Wie riecht die Luft, was schmeckst du und welchen Gedanken hängst du nach? Was bringt dir an diesem Tag im Jahre 2030 Freude, wobei fühlst du dich aktiv und handlungsfähig?
Die Rückkehr des Lokalen
Um die Notwendigkeit positiver Visionen zu verstehen, beginnt die Transition-Bewegung (Transition: engl. für "Wandel", "Übergang") mit anfangs ernüchternden Analysen. Peak Oil - das Ende des billigen Öls, Klimawandel, ökonomische Wachstumskrisen, eine Aufspreizung der Arm-Reich-Schere - das alles bewegt uns. Um dennoch das Ideal einer lebenswerten Gesellschaft in Gemeinschaft aufrecht zu erhalten ergibt sich aus den Szenarien erst recht die Wichtigkeit positiver Ausblicke. Was möchten wir erhalten? Was möchten wir verändern? Welche Schritte müssen wir gehen, wenn wir unser Wirtschafts- und Sozialsystem vom billigen Erdöl abkoppeln wollen? Was gilt es, für die eigene Region zu tun? Welches Verständnis von der Eingebundenheit des Menschen in das Ökosystem gilt es zu stärken?
Gemeinsam basteln wir so an der Idee einer kleinen Kulturrevolution, sei dabei!
Wenn du die Transition Town Gruppe Münster kennenlernen möchtest, bis du herzlich zu unserem regelmäßigen Stammtisch eingeladen!
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Hintergründe der Bewegung
Die Bewegung nimmt erstmals in Südengland in dem kleinen Städtchen Totnes Gestalt an. Rob Hopkins, ein Fachhochschullehrer für Permakultur, entwickelt aus verschiedenen Analysen und sowohl politischen, ökonomischen als auch psychologischen Wissensschätzen einen Leitfaden für den Start einer bunten und kreativen Bürgerbewegung. Eine Bürgerbewegung, die versteht, dass Peak Oil, Klimawandel, und der Wachstumszwang der Wirtschaft kurz- oder mittelfristig in eine Katastrophe für unsere Zivilisation führen (mehr Info gibt es im Menüpunkt Links). Wir sind also an einem entscheidenden Punkt in der Geschichte, an dem wir uns mehr denn je fragen sollten, wie wir denn nun wirklich in 2030 leben möchten.
Transition Town setzt hier positive Visionen und mehr Lebensqualität für die eigene Region dagegen. Visionen, die von den Menschen selbst entwickelt werden, die darauf abzielen, mit Hirn, Herz und Hand im globalisierten Kontext wieder handlungsfähig zu werden. Um das zu erreichen versuchen wir überparteilich, überkonfessionell und undogmatisch stärkende Netzwerke zu schaffen.
Möglichkeiten gibt es unendlich viele, packen wir's an!
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